Länderinfo

Namibia

Klima

Warme Sommer (Oktober bis April) und milde Winter kennzeichnen das Klima. Die Durchschnittstemperatur in Windhoek beträgt 13 °C im Juli und 23 °C im Januar. In den Höhenlagen sind die Nächte mitunter kühl. Der kalte Benguela-Strom hält das Küstengebiet der Wüste Namib kühl und beinahe niederschlagsfrei. Im Landesinneren fallen die Hauptniederschlagsmengen während des Sommers.

Reisezeiten

Mai bis September

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung gegen Gelbfieber wird von der WHO nicht mehr empfohlen. Unbedingt Einreisbestimmungen des Reiselandes prüfen, inweiweit diese Empfehlung übernommen wurde.

Aktuelle Meldungen

Es liegen derzeit keine Meldungen vor

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A
Tollwut

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut unerlässlich für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten
Masern für alle Kinder
Meningokokkenmeningitis (im Norden)

Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Bilharziose

Malaria

Namibia ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. a) Hohes ganzjähriges Risiko im Cubango-Tal, Kunene-Tal sowie im Caprivi Streifen
b) Hohes Risiko November - Juni in den übrigen nördlichen und nordöstlichen Regionen (Oshana, Oshikoto, Omusati, Omaheke, Ohangwena und Otjozondjupa) einschließlich der Etosha-Pfanne
c) Risiko von Juli - Oktober im nördlichen Drittel des Landes einschließlich der Etosha-Pfanne, Otjozondjupa und Omaheke.
Städte, Küste und Süd-Namibia sind malariafrei.
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica 90 %. a) und b): In den aufgeführten Risikogebieten (a) und (b) wird während der Risikozeit die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder als preiswerte Alternative Mefloquin (z.B. Lariam®) empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
c): In den aufgeführten Risikogebieten (c) wird während der Risikozeit nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

Windhuk

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Sanlam Centre, 6th Floor, Independance Avenue, Windhoek
Tel.: 00264 61 - 27 31 00 / 27 31 33
Fax: 00264 61 - 22 29 81
E-Mail: info@windhuk.diplo.de
URL: http://www.windhuk.diplo.de/