Länderinfo

Sudan

Klima

Es ist ganzjährig heiß, lediglich in den nördlichen Landesteilen wird es von November bis März etwas kühler. Die Durchschnittstemperaturen in Khartoum betragen 22,8 °C im Januar und 33,9 °C im Juni. Die geringen Niederschläge fallen vorwiegend im Süden im Juli und August. Von April bis September treten häufiger Sandstürme in der Sahara auf.

Reisezeiten

November bis März

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 9 Monaten. Ein Impfnachweis gegen Gelbfieber kann bei der Ausreise verlangt werden.

Aktuelle Meldungen

27.04.2017

Die Zahl der seit Beginn des Ausbruchs im Juni 2016 registrierten Cholera-Todesfälle in Süd-Sudan ist auf 172 angestiegen und 6.222 Cholera-Krankheitsfälle sind bekannt. Nach Meldungen der Vereinten Nationen wird ein Anstieg der Neuerkrankungen mit Beginn der Regenzeit befürchtet.

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A
Tollwut
Gelbfieber im Süden

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Meninokokkenmeningitis (liegt im afrikanischen Meningitisgürtel - Risiko besonders Dezember - Mai)
Masern für alle Kinder

Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Bilharziose, Kala Azar, Schlafkrankheit, Filariosen

Malaria

Sudan ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. a) Ganzjähriges hohes Risiko in den südlichen zwei Dritteln des Landes.
b) Mittleres bis geringes Risiko im nördlichen Drittel des Landes
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, > 90%. a) In den aufgeführten Risikogebieten (a) wird die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder als preiswerte Alternative Mefloquin (z.B. Lariam®) empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
b) In den aufgeführten Risikogebieten (b) wird nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

Khartum

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
53 Baladia Street, Block No. 8 D, Plot No. 2, Khartum
Tel.:(00249 183) 74 50 55, 77 79 90
Fax: (00249 183) 77 76 22
E-Mail: reg1@khar.auswaertiges-amt.de
URL: http://www.khartum.diplo.de