Länderinfo

Indien

Klima

Es gibt monsunbeeinflusst starke regionale Unterschiede innerhalb des Landes. Allgemein ist es von November bis März kühler und zwischen April und Juni heiß. Während des Monsuns ist es feuchtwarm. Im Norden, vor allem im Himalaya, sind die Winter extrem kalt, die Sommer in den Höhenlagen angenehm, in den Ebenen heiß mit Monsun von Juni bis September.
In der Mitte Indiens sind die Sommer warm und die Winter kühl, der Monsunregen fällt zwischen Juli und September. Im Süden sind die Sommer heiß und die Winter mild. Während der Regenzeit von April bis Juli ist es schwül-warm.

Reisezeiten

Im Norden von Oktober bis März, Himalaya von April bis Juli, im Süden von Oktober bis Mitte Februar. In den übrigen Gebieten von November bis März.

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 9 Monaten. Gelbfieberimpfung kann verlangt werden, wenn man aus südafrikanischen Ländern einreist.

Aktuelle Meldungen

Es liegen derzeit keine Meldungen vor

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A
Tollwut

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Masern für alle Kinder
Tollwut (bei individuellem Risiko dringend empfohlen - z.B. bei direkten Tierkontakten oder für Kleinkinder / Impfstoff im Land nicht erhältlich)
Meningokokkenmeningitis
Japanische Enzephalitis (Risiko in allen ländlichen Gebieten - Impfempfehlung nach WHO: bei Übernacht-Aufenthalten von mindestens 2 Wochen, speziell in ländlichen Regionen)
Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Denguefieber, Leishmaniasen, Filariosen

Malaria

Indien ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. Ganzjähriges mittleres Risiko im ganzen Land in Höhenlagen unter 2000 m, inkl. Andamanen und Nicobaren.
Erhöhtes Risiko von Juli - November in Chhattisgarh, Orissa, Jharkhand, Westbengalen und in den Bundesstaaten und Regionen östl. davon (Assam, Brahmaputra u.a.)
Sehr geringes ganzjähriges Risiko in den Großstädten.
Malariafrei sind die Höhenlagen über 2000 m von
Himachal Pradesh, Jammu und Kaschmir,
Sikkim, Arunchal Pradesh und die Lakkadiven
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, 50 - 60%. In den aufgeführten Risikogebieten wird nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

New Delhi

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
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