Länderinfo

Kenia

Klima

Im Tiefland ist es ganzjährig heiß, in den Küstengebieten etwas kühler. In den Höhenlagen wird es besonders nachts sehr kalt. Die Regenzeiten sind von März bis Juni und von Oktober bis Dezember. Nairobi verfügt wegen seiner Höhenlage mit einer Durchschnittstemperatur von 17 °C über ein ganzjährig angenehmes Klima.

Reisezeiten

Juli bis Oktober und Januar/Februar

Einreisebestimmungen

Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Monaten. Eine Auffrischimpfung gegen Gelbfieber wird von der WHO nicht mehr empfohlen. Unbedingt Einreisbestimmungen des Reiselandes prüfen, inweiweit diese Empfehlung übernommen wurde.

Aktuelle Meldungen

Es liegen derzeit keine Meldungen vor

Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Gelbfieber
Poliomyelitis
Hepatitis A

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Meninokokkenmeningitis (liegt im afrikanischen Meningitisgürtel - Risiko besonders Dezember - Mai)
Masern für alle Kinder

Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Bilharziose, Leishmaniasen, Filariosen, Schlafkrankheit

Malaria

Kenia ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. Die meisten Touristeninfektionen mit Todesfolge kommen aus Kenia!
a) Ganzjähriges hohes Risiko im gesamten Land < 2000m, auch in Tourismusregionen an der Küste und in den Städten.
b) Geringes Risiko in Nairobi und den Höhenlagen über 2500m der Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western.
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, >85%. In den Risikogebieten (a) wird die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder als preiswerte Alternative Mefloquin (z.B. Lariam®) empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
In den mit (b) bezeichneten Gebieten ist die vorbeugende Einnahme von Malariamedikamenten oder die Mitnahme eines Notfallmedikamentes (Stand-By-Therapie) zur Zeit nicht erforderlich.

Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden.

Vertretungen

Nairobi

Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Ludwig Krapf House, Riverside Drive 113, Nairobi
Tel.: 00254 20 - 426 21 00
Fax: 00254 20 - 426 21 29
E-Mail: info@nairobi.diplo.de
URL: http://www.nairobi.diplo.de