Reisemedizin

Anerkannte Gelbfieberimpfstelle

Gelbfieber ist eine akut lebensbedrohende Infektionskrankheit, welche bei ungünstigem Verlauf tödlich endet. Übertragen wird sie durch tag- und nachtaktive Mücken. Erreger ist das Gelbfiebervirus. Es kommt in bestimmten tropischen Regionen in Südamerika und Afrika vor, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Gelbfieberverbreitungszonen deklariert wurden. Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es bei Reisen in diese Gebiete notwendig, sich spätestens 10 Tage vor Einreise gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
Daneben verlangen viele Länder die Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpass) über eine Gelbfieberimpfung, wenn Sie aus einem der Länder mit Gelbfieberinfektionsgebieten einreisen wollen. Diese Impfungen sollen eine Ausbreitung des Gelbfiebervirus auf bisher nicht betroffene Gebiete (z. B. Asien) verhindern.

Für weitere Informationen verweisen wir auf das Informationsblatt des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.
www.auswaertiges-amt.de

Es wäre schön, wenn sie das Informationsblatt ausdrucken und bereits ausgefüllt zur Gelbfieberimpfung in unserer Praxis mitbringen könnten.

Aktuelle Meldungen

15.08.2017

Thailand: Tollwut-Expositionsgefahr in Prachuap Khiri Khan

In der Provinz Prachuap Khiri Khan wurde ein Tollwut-Ausbruch entlang des Hua Hin-Strandes (Distrikt Hua Hin) erklärt, nachdem dort infizierte Hunde aufgefunden wurden. 15 Personen wurden von den Tieren verletzt und erhalten postexpositionelle Prophylaxe.

Tollwut

Tollwut wird weltweit durch Wild- und Haustiere übertragen. Die Erkrankung hat u.U. eine sehr lange Inkubationszeit, sie endet für den Menschen aber in jedem Fall tödlich. Neben der Impfung gibt es die Möglichkeit einer Immunglobulingabe im Verdachtsfall.
Vorsicht: Geeignete Mittel sind nicht an jedem Ort verfügbar. Menschen, die besonderen Risiken ausgesetzt sind, können sich impfen lassen.

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