Reisemedizin

Anerkannte Gelbfieberimpfstelle

Gelbfieber ist eine akut lebensbedrohende Infektionskrankheit, welche bei ungünstigem Verlauf tödlich endet. Übertragen wird sie durch tag- und nachtaktive Mücken. Erreger ist das Gelbfiebervirus. Es kommt in bestimmten tropischen Regionen in Südamerika und Afrika vor, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Gelbfieberverbreitungszonen deklariert wurden. Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es bei Reisen in diese Gebiete notwendig, sich spätestens 10 Tage vor Einreise gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
Daneben verlangen viele Länder die Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpass) über eine Gelbfieberimpfung, wenn Sie aus einem der Länder mit Gelbfieberinfektionsgebieten einreisen wollen. Diese Impfungen sollen eine Ausbreitung des Gelbfiebervirus auf bisher nicht betroffene Gebiete (z. B. Asien) verhindern.

Für weitere Informationen verweisen wir auf das Informationsblatt des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.
www.auswaertiges-amt.de

Es wäre schön, wenn sie das Informationsblatt ausdrucken und bereits ausgefüllt zur Gelbfieberimpfung in unserer Praxis mitbringen könnten.

Aktuelle Meldungen

14.08.2017

Guatemala: Typhus in Peten

Im Departamento Peten sind 60 Fälle von Typhus bestätigt und zwei Infizierte sind verstorben, wie das Gesundheitsministerium meldet. Der erste Typhusfall wurde am 9. Juli in Dolores bekannt. Die Infektionsquelle ist noch unklar. Ergebnisse von Trinkwasseruntersuchungen werden erwartet. Die Bevölkerung aufgerufen, Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Trinkwasser sollte gechlort oder abgekocht werden.

Typhus

Reisende in die betroffenen Gebiete sollten unbedingt die hygienischen Verhaltensweisen beachten. Typhus wird hauptsächlich durch Trinkwasser und verunreinigte Speisen übertragen.

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